Anwendungsgebiete und Eigenschaften von Palettenwaagen

Palettenwaagen eignen sich zum direkten Verwiegen von Paletten. Die Wägezellen einer Palettenwaage sind zumeist in einem  U-Rahmen untergebracht. Das hat den Vorteil, dass man mit einem Hubwagen oder einem Stapler zwischen die Auflagefläche fahren kann und die Palette dann ablässt. Sie wird dann verwogen und kann direkt wieder aufgenommen und abtransportiert werden.

Das richtige Waagenmodell auswählen

Sobald man vorhat, Güter zu verwiegen, die nach Gewicht verkauft oder eingekauft werden, benötigt man eine geeichte Waage. Die Eichung ist laut Eichgesetz jährlich vorzunehmen. Die Belastbarkeit Waage sollte an die zu wiegenden Lasten angepasst sein. Das heißt, dass man vor der Anschaffung die Maximallast bestimmen sollte, die es zu ermitteln gilt. So kann man ein Überschreiten der Höchstlast und damit verfälschte Messergebnisse im Voraus ausschließen. Soll die Waage an unterschiedlichen Standorten zum Einsatz kommen, empfiehlt sich die Anschaffung einer transportablen Palettenwaage.

Haupteinsatzgebiet einer Palettenwaage in der Industrie

Palettenwaagen kommen vor allem da zum Einsatz, wo Warenverkehr herrscht – in der Regel also direkt an der Laderampe. Sie sind ein wertvolles Hilfsmittel bei der Wareneingangskontrolle. Doch auch beim Warenausgang und bei der Kommissionierung sind Palettenwaagen im Einsatz.  Der Vorteil an einer Palettenwaage gegenüber einer Plattformwaage ist nämlich vor allen Dingen Ihre Standortflexibilität. Da die Waage durch die u-förmige Auflagefläche kein so hohes Eigengewicht aufweist, kann man sie leicht innerhalb des Betriebs an die Stellen bringen, wo die Waage benötigt wird und muss nicht die Paletten zur Wägeeinrichtung transportieren. Oft verfügen die Palettenwaagen über Fahrrollen und Transportgriff zum leichten Bewegen. Palettenwaagen mit U-Rahmen sind in der Regel passgenau auf Euro-Paletten-Größe gefertigt. Die Waagenanzeige ist über ein Kabel mit der Palettenwaage verbunden.